04.01.2022 / hs / WO / Am 11. Januar startet unsere 11. Hiphop-Gruppe

Das anhaltend starke Interesse an Hiphop und einige mit jeweils mehr als 30 Jugendlichen nahezu überfüllte Kreise ließen uns zu der Entscheidung kommen, eine weitere Gruppe einzurichten.

Ab Dienstag, 11. Januar betreut unsere Marieke Gfell-Hey nun zwei Kreise, nämlich wie bisher schon von 16.45 – 17.45 Uhr für 6- bis 9-Jährige, und von 17.45 – 18.45 Uhr folgt dann eine neue Gruppe für Hiphop-Fans von 9 – 12 Jahre.

Marieke freut sich auf weitere tanzfreudige Mädchen und Jungs und garantiert eine Menge Spaß bei Hiphop – zweimaliges Mitmachen zur Probe ist selbstverständlich. (Walter Otto)


01.01.2022 / hs / WO / Rückschau auf zwei Jahre mit Corona und Ausblick auf 2022

Nahezu zwei Jahre sind nun vergangen, seit Corona für viel zusätzliche Beschäftigung sorgte und quasi in unseren tanzsportlichen Alltag einzog – und natürlich nicht nur hier. Zunächst gab es von Mitte März bis 2. Hälfte Mai 2020 einen sog. Lockdown, die zweite Zwangspause von dann  fast 7 Monaten bis fast Ende Mai war eine noch größere Herausforderung.

Verglichen mit der Situation in Hamburg waren wir in Schleswig-Holstein dennoch ein wenig besser dran – über einen längeren Zeitraum konnten bei uns je nach Größe des Saals teilweise zwei Paare zeitgleich trainieren, und vier Säle mit insgesamt 1000 qm Tanzfläche waren da schon sehr hilfreich. Diese Möglichkeiten wurden auch von etlichen Paaren aus Hamburg genutzt, nämlich weil dort ein völliges Trainingsverbot galt -  eine gern gewährte Hilfe für Tanzsportfreunde aus anderen Clubs.

Ab Juni lief dann allmählich wieder der normale Trainingsbetrieb an – zunächst in kleinen, geteilten Gruppen, nämlich weil nie mehr 10 Personen gleichzeitig tanzen durften, und schrittweise gab es weitere Lockerungen, bis dann aufgrund steigender Infektionszahlen kurzzeitig erst die 3 G-Regel und dann die 2 G-Regel galt, d.h. zurzeit dürften nur Geimpfte und Genesene sportliche Angebote nutzen, abgesehen von Jugendlichen, nämlich weil sie regelmäßig in der Schule  getestet werden.

Wie eingangs geschrieben – Corona sorgte von Beginn an für ein beträchtliches Maß an Mehraufgaben und ist immer noch eine ziemliche Herausforderung, auch aufgrund spürbarer Mitgliederverluste und somit verminderter Einnahmen bei jedoch unveränderten Aufwendungen. Nicht zu vergessen sind die Absagen großer Turnierveranstaltungen – Ranglistenturniere, eine große Deutsche Meisterschaft sowie die Michel-Pokal-Wettbewerbe mussten ausfallen.

Es gab jedoch auch viele positive Aspekte – so konnten wir u.a. etliche neue Mitglieder gewinnen, und als Beispiel sei hier unser Tanzkreis 4 genannt. Nach Ende des Lockdowns Anfang Juni bestand die „Gruppe“ nur noch aus einem (!) Paar, und Trainerin Christiane Laubach bot uns ihr Ausscheiden an. Das lehnten wir natürlich ab und rührten stattdessen intensiv die Werbetrommel – nun sorgt Christiane jeden Freitag bei 15 Paaren für Spaß beim Tanzen. Und wir lernten Elena Gevorkov kennen – die Fachfrau für Salsa. Der über zwei Monate geplante „Probelauf“ mit Elena wurde ein großartiger Erfolg – 14 Paare machten jeden Donnerstag begeistert mit, und viele von ihnen warten bereits darauf, dass es endlich weitergeht.

Einmal mehr gilt allen Mitgliedern sowie den Eltern von Jugendlichen, die trotz langer Zwangspausen dennoch Beiträge zahlten, ein nachdrückliches „Dankeschön“ für ihre Treue zur TSA. Sie trugen entscheidend dazu dabei, dass wir weiterhin unseren sämtlichen Verpflichtungen nachkommen konnten.

Apropos Jugendliche – seit jeher betrachten wir die Betreuung von Kindern und Jugendlichen als eine unserer wichtigen Aufgaben, denn hier können sie regelmäßig mit Freunden ihrem gemeinsamen Hobby und einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgehen. Einschließlich der sehr großen Zahl von Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen unserer Kooperationsverträge mit mehreren Schulen zu uns kommen, sind es über 300 Jugendliche ab 3 Jahre aufwärts, die bei uns Woche für Woche betreut werden. Und etwas ist dabei besonders erfreulich – wir haben es längst aufgegeben, bei der Suche geeigneter Übungsleiterinnen noch auf Hilfe von außen zu hoffen. Mit Finja, Joelle, Lilith sowie Marieke und gelegentlich auch Angelina als Vertretung sorgen engagierte junge Trainerinnen, die sämtlich aus unserer „Talentschmiede“ mit Tatjana stammen, bei ihren Schützlingen für eine Menge Spaß beim Tanzen. Schwerpunkt ist dabei weiterhin Hiphop, quasi „der Renner“ bei jungen Leuten – ab Mitte Januar starten wir die 11. Gruppe, nämlich weil mehrere andere Kreise fast überfüllt sind.

Am Anfang des Jahres 2022 blicken wir zuversichtlich auf die vor uns liegende Zeit. Die breit angelegte Impfkampagne verspricht weitere Erfolge im Kampf gegen Corona, die sehr infektiöse Omikron-Variante soll nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern bei etwaiger Ansteckung mit einem relativ milden Krankheitsverlauf verbunden sein – und seit dem 27. Dezember besteht angesichts deutlich gestiegener Inzidenzzahlen auch wieder täglich die Möglichkeit, sich direkt im TanzCentrum professionell testen zu lassen. Selbst wenn wir vermutlich lernen müssen, quasi mit dem Virus „zu leben“ – zu hoffen bleibt, dass Corona in nicht allzu ferner Zeit tatsächlich einer harmlosen Erkältung gleicht und endlich wieder Normalität in den Alltag zurückkehrt.

 

Walter Otto