Sanierung der Möllner Landstraße ab 1.4.2019

Baustelle Möllner Landstraße

Foto: HA-Infografik/Frank Hasse / HA

Glinde/Oststeinbek.  Autofahrer müssen sich im Süden von Stormarn auf ein staureiches Jahr einstellen. Ab dem 1. April wird die Möllner Landstraße (L 94) zwischen Glinde und Oststeinbek acht Monate lang saniert. Dafür wird die Hauptverkehrsader, die täglich von bis zu 17.000 Auto- und Lastwagenfahrern (acht Prozent) genutzt wird, bis Dezember abschnittsweise voll gesperrt.

Pendler und Berufskraftfahrer müssen in dieser Zeit Umwege in Kauf nehmen und die L 94 bestenfalls weiträumig umfahren. Denn insbesondere während des ersten Bauabschnittes rechnet die Polizei mit „erheblichen Problemen“ auf der Umleitungsstrecke. Der erste Bauabschnitt auf Glinder Gebiet ist rund 1,8 Kilometer lang und erstreckt sich von der K 80 bis zum Oher Weg. Vom 1. April bis zum 14. Juli wird dort gebaut. In dieser Zeit werden auch die Rampen von und auf die K 80 saniert. Somit ist die Anschlussstelle gesperrt.

Umleitung führt über die Reinbeker Ausfahrt

Autofahrer, die nach Glinde, Oststeinbek oder Neuschönningstedt wollen, müssen die Reinbeker Ausfahrt nehmen und über die Sachenwaldstraße nach Neuschönningstedt oder Glinde fahren. „Die K 80 ist zu den Hauptverkehrszeiten jetzt schon voll, es wird sich dort stauen, weil auch der Verflechtungsstreifen zwischen der A 24 und der Glinder Ausfahrt saniert wird und gesperrt ist“, sagt Axel Schindler, Chef der Glinder Polizeistation. Zudem befürchtet der Beamte, dass es auch auf der Avenue St. Sebastien eng wird, die als Umleitung ausgeschildert ist. Um die Situation dort etwas zu entschärfen, werden laut Schindler die Ampeln anders geschaltet

Sind die Arbeiten auf diesen Bauabschnitt abgeschlossen, geht es auf dem nächsten am 15. Juli weiter. Von der Kreuzung Oher Weg bis zur Einmündung Papendieker Redder wird die Straße saniert. Bis zum 11. August sollen die Arbeiten auf dem rund einem Kilometer langen Abschnitt dauern. Autofahrer, die in dieser Zeit von der K 80 nach Oststeinbek wollen, werden weiträumig über die Stemwarder Landesstraße und den Papendieker Redder umgeleitet. Die Polizei geht davon aus, dass der Verkehr auf dieser Strecke größtenteils unproblematisch fließen wird. Ist auch dieser Abschnitt saniert, können Anwohner und Pendler kurz aufatmen. Drei Wochen haben sie dann auf der L 94 freie Fahrt. Ab 2. September rollen die Bagger an, um den nächsten, den dritten Abschnitt auf Oststeinbeker Gebiet, zu erneuern.

(Auszug aus dem Hamburger Abendblatt / Von Dorothea Benedikt Und Eileen Meinke)